Gleichnisbetrachtungen auf der Lebensbühne

 

Der Kulissenschieber

 

Auf die Lebensbühne trittst du nun, ganz klein und schreist da laut. Du schiebst Kulissen hin und her, willst lernen erst mal Handwerk hier. Dein Tun ist nicht bewußt in dir, denn träumst du noch vom steten Glück. Erleben wirst du viel und oft, und suchst dann lange erst dich selbst.

 

 

Der Schauspieler

 

Du lernst zu spielen, wo immer du bist, zu schlüpfen in Rollen die du ausprobieren willst. Der Sinn dieses Tuns ist nicht zu erkennen, denn wirken in Werten ist später gemäß. Du spielst deine Rolle und sammelst was kommt, in harter Umgebung spürst Leben an sich.

 

 

Der Autor

 

Erlebt hast du viel nun, jetzt willst auch mal mehr. Beobachtest andere, vergleichst dich schon sehr. Die Neugier dich treibt um weiter zu gehen. Jetzt schreibst bald die Rolle, die du willst hier spielen. Und kommst jetzt gut weiter, man kann es bald sehen.

 

 

Der Logenplatz

 

Erkenntnis bekommen, jetzt nutzt sie dir viel. Die Basis gelegt, das hast du dir schon. Nun schau da mal Ganzes, es bringt sich jetzt weiter. Du bist schon gegangen die Stufen recht viel. Geduld hast gelernt, nun wende sie an. Versuch es mit Brücken, die baust du ja schon. Es ist erste Strecke zum sicher dir sein.

 

 

Der Regisseur

 

Was nun kommt ist Schmackes, es sind hier die Werte, die leiten fortan. Von innen du lebst jetzt, bist sicher dir schon. Verantwortung erfahren, kannst führen nun jene, die noch nicht viel wissen. Und hilfst ihnen suchen, ihr Leben zu meistern.

 

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