Die eigene Suche

Mein Opa zügelte meine große Gusche immer mit den Worten:
"Grünschnabel, riech doch erst mal dorthin, wo ich schon hingeschissen habe!

Höre mir zu, mach was draus oder lass es sein.
Bemühe dich oder lass mich in Ruhe."

 

Harte Worte, an denen ich zu schlucken hatte.
Zeitweilig sprach ich nicht mehr mit ihm, war zutiefst beleidigt und hielt ihn
für überheblich.

 

Doch das Leben lehrte mich oft das, was er sagte. Seine Worte "bemühe dich", brannten sich ein. Denn viele Male habe ich auf dem Boden gelegen weil ich falschen Werten nachgerannt bin und Leuten Glauben schenkte, die vorrangig ihr eigenes Wohlergehen im Auge hatten.

 

Immer wieder bin ich aufgestanden und habe mich erneut bemüht.

Viele Male habe ich dorthin gerochen, wo mein Opa..."na ja, du weißt schon."

Seine Worte sind immer noch präsent und zum Leitgedanken geworden.

 

Inzwischen bin ich auf meiner Lebensbühne vom Kulissenschieber zum Regisseur meines Stückes unterwegs. In dieser langen Zeit hat Jonas mir Türen der Lebensbühe gezeigt, deren Existens ich vorher nicht einmal vermutet, ja sogar verleugnet hatte.

 

Heute habe ich erkannt, das mein bunter Lebensweg Sinn macht, und mir den Wert des ständigen Bemühens immer näher bringt. Es gab oft Verdruss, aber auch viele wichtige Erkenntnisse. Nur damit kann ich weitere Werte bilden.

 

Mehr und mehr wird mir bewusst, das mein Hintern niemals in eine einzige
Schublade passen wird. Viele Menschen können schon damit schlecht umgehen
und wollen anderen gerne ihr eigenes Lebensschemata überstülpen.
Sie "wissen" ja genau wo es längs zu gehen hat, damit "man erfolgreich"
wird. Erfolg ist relativ, und auch nur in persönlicher Ausrichtung zu suchen.

 

 

 

Woher habe ich denn nun meine "Weisheiten" für die Bücher?

 

Das eigene Todeserlebnis

 

1985 hatte ich aus widrigen Umständen heraus den Freitod gewählt.

"Oben angekommen", durfte ich zuerst mit Verwunderung zur Kenntnis nehmen,

das ich "noch da" war. Nur mein Körper war weg. Er war einfach nicht mehr wichtig. Dann trat Jonas an meine Seite. Mit ihm bekam ich wie im Zeitraffer Einsicht in die ganz große Bühne des Lebens. Was ich an Wissen mitnehmen durfte ist so außerordentlich viel, das meine restliche Lebenszeit nicht ausreicht alles in ganzer Fülle aufzuschreiben.

 

Das Hintergrundwissen

 

Ca. 10 Jahre nach meiner Genesung traf ich auf Menschen, die dem Wissen von Angelosophia (Link) folgen. Ich schloss mich dem an, obwohl ich ein ausgemachter Berufskritiker bin und mit großer Skepsis erst nur Beobachter war. Doch es gab nie einen WiderspruchAlles war schlüssig. Eine wundervolle Bereicherung. Bis heute bin ich dabei. So wuchs (jetzt schon seit Jahrzehnten) das entsprechende Hintergrundwissen, um die mitgenommenen Eindrücke einordnen zu können.

Jonas steht mir dabei intensiv zur Seite. Der Kontakt zu ihm hat sich inzwischen enorm vertieft.

 

Mein buntes Leben

 

Bunt war es tatsächlich. Viele sagten mir auch "du weist ja nicht was du willst".

Das ließ Zweifel an meiner geistigen Gesundheit aufkommen, denn viele Umstände ließen es immer wieder anders kommen als ich geplant hatte. Einige sagen aber auch "du hast in diesem Leben drei Leben gelebt".

Sehe ich auch so. Es war anstrengend, ja. Aber auch ertragreich im Sinne von Erfahrungen, Erkenntnissen und Werten.

 

In meinem ersten Buch: Aus Erfahrung wird Erkenntnis findest du viele meiner Eindrücke aus einer intensiven Lebenszeit. Es ist eine gute Basis zum Gesamtverständnis aller weiteren Bücher.

 

Was hat das alles gebracht?

 

Die Fähigkeit, mich selbst und alles weitere Geschehen um mich herum von außen zu betrachten. Mit diesem Abstand kann ich Wichtiges von Unwichtigem besser trennen. Meine innere Waage ist damit stabiler geworden.

 

Das enthebt mich aber nicht davon, mich weiter zu bemühen.

Bemühen sehe ich übrigens als absolute Grundlage zur Bildung von Erkenntnissen und Werten. Der Volksmund sagt: "Von nix kommt nix"...

 

Letztlich fand ich inzwischen auch das Gottvertrauen. Ein langer Weg, ja.

Aber es ist das Größte was mir bis dato begegnet ist.

Das Buch:  Einsamkeit - im Gottvertrauen nicht möglich behandelt dieses Thema.

 

 

Noch eine Bitte in eigener Sache

 

In jedem meiner Bücher steht zu Beginn ein Hinweis:

"Kraft deines freien Willens kannst du dem Gespräch mit Jonas
etwas abgewinnen oder nicht. Es bleibt ganz dir überlassen".

 

Beachte bitte immer, bevor du Kritik üben willst:

Die Lebenswege sind so vielfältig wie es Wolkenformationen am Himmel gibt...
Und man sieht nur einen winzigen Teil desjenigen, den man gerade vor sich hat.

Niemand ist in der Lage, andere Menschen zu be- oder gar zu verurteilen.

 

Meine Bücher spiegeln meinen eigenen Weg wieder. Dieser wird mir bestimmt noch einiges abverlangen. Aber mit der Unterstützung von Jonas und dem Gottvertrauen bin ich gut gerüstet. Davon berichte ich hier. Nicht mehr oder weniger.