Wer ist eigentlich Jonas

Jonas ist mein übergeordneter Begleiter, Freund und oft nächtlicher Gesprächspartner. Er hilft mir, Lebenssituationen im menschlichen

Leben zu betrachten.

 

Man könnte den biblischen Aussagen folgen und Schutzengel zu ihm sagen.
Einige kommen besser mit dem Begriff der innere Stimme klar.
Andere wiederum definieren ihn als beratenden Freund.

Ich mache das auch so, denn mit dem Bild eines Engels kann ich wenig anfangen. Das würde mich zu sehr ins Klischeedenken führen.

 

Dabei möchte ich es erst einmal belassen, denn es hat hier keinen Anspruch

auf Religiösität oder dergleichen. Wichtig ist, dass ein Gespräch zu einem

absolut vertrauten Gegenüber stattfindet.

 

Wenn Jonas etwas mit mir bespricht, ist seine Antwort schon in meinem Kopf, bevor ich die Frage zu Ende gebracht habe. Er ist schonungslos offen und gibt Einblicke in Lebensbereiche, die mich immer wieder in Erstaunen versetzen.
Er ist ein Freund, der die Übersicht in den Lebensprinzipien der ganz großen Lebensbühne hat, und aus dieser Sicht wegweisend wirken kann.

 

 

Woher ich Jonas kenne

 

Die Vorgeschichte
Im Herbst 1985 fand ich meine damalige Frau in den Armen eines anderen

Mannes. Dieses schockierende Erlebnis veranlasste mich, in einer Kurzschlusshandlung meinem Leben ein Ende zu setzen. Doch unerklärliche Umstände verhinderten das. Eine ehemalige, gute Arbeitskollegin sprang

von Bürostuhl auf und rief unserem gemeinsamen Chef zu: " Mit Wolfgang

stimmt etwas nicht - ich muss sofort hin!" Das war vormittags gegen 9 Uhr.

 

Gesagt - getan. Sie fand mich (mit ihrem Freund im Schlepptau) nach längerer Suche in einem Waldstück des Tegeler Forstes nahe dem Berliner Flughafen

Tegel (Sie kannte diesen Platz, weil wir dort gemeinsam den Kummer mit

unseren jeweiligen Lebenspartnern austauschten).  Ich saß im Auto und atmete

die Abgase ein. Die Feuerwehr brachte mich ins Krankenhaus. Erst spät abends

kam ich wieder zu Bewusstsein.

 

 

Die Begegnung mit Jonas


Nein - ich hatte keine Begegnung mit einem Licht am Ende eines Tunnels, und sah mich nicht von oben draufschauend irgendwo liegen. Doch ich fühlte eine wunderbare, überwältigende, in dieser Art noch nie erfahrene Liebe in mir.
Ich hatte das großartige Gefühl zu Hause zu sein. An meiner Seite spürte

ich jemanden. Davon wurde ich ganz und gar erfüllt. Augenblicklich wurde mir bewusst, das ich auch vorher niemals alleine war. Viele Jahre später war klar,
dass Jonas mir schon lange zur Seite stand.

 

Anfangs war ich gar nicht begeistert, wieder hier sein zu müssen. Doch in den Jahren danach offenbarte sich mit tiefem Einblick in die Prinzipien des Lebens mehr und mehr der Sinn des menschlichen Weges.

 

Jonas begleitet mich natürlich weiter. Ich kann mit jeder Frage zu ihm kommen. Allerdings muss ich selbst meinen Weg mit Mühe erklimmen, denn er darf mir aufgrund meines freien Willens nur wegweisende Dinge aufzeigen. Und das auch nur, wenn ich mich vorher entsprechend bemüht habe.